So kommt dein Song
auf Spotify.
Einen Upload-Button für Artists hat Spotify nicht. Deine Musik kommt über einen Musikvertrieb dorthin. Hier ist jeder Schritt — mit den Vorgaben, die Spotify selbst veröffentlicht, und einem ehrlichen Blick auf die Kosten.
Wie lade ich einen Song auf Spotify hoch?
Selbst hochladen kannst du auf Spotify nicht — Spotify verweist Artists ausdrücklich an einen Musikvertrieb (Distributor). Der liefert Audio, Cover und Metadaten aus und zahlt dir die Streaming-Erlöse aus. Du brauchst einen verlustfreien Stereo-Master (FLAC oder WAV, mindestens 44,1 kHz), ein quadratisches Cover, saubere Metadaten und ein Release-Datum mindestens 7 Tage im Voraus, damit du deinen Song bei den Playlist-Redaktionen pitchen kannst. Spotify selbst kostet nichts; der Vertrieb kostet 0 € plus Provision, rund 24 € im Jahr im Abo oder eine Einmalgebühr pro Release.
Stand: Oktober 2026
Warum du einen Musikvertrieb brauchst
Spotify schreibt es in der eigenen Hilfe ganz klar: Arbeite mit einem Distributor, um deine Musik auf Spotify zu bringen. Der Vertrieb lizenziert und liefert dein Release aus und rechnet die Streaming-Tantiemen mit dir ab. Bist du bei einem Label, hat das meist schon einen.
Spotify führt eine Liste empfohlener Anbieter, die die Lieferstandards erfüllen. Fast alle unabhängigen Vertriebe verlangen eine Gebühr, eine Provision oder beides. Vergleich lieber vorher — ein späterer Wechsel macht Arbeit (siehe Musikvertrieb wechseln).
Lokale Dateien sind keine Veröffentlichung. Die Spotify-Funktion „Lokale Dateien“ spielt nur Audio ab, das auf deinem eigenen Gerät liegt. Der Song landet nicht im Spotify-Katalog, bekommt kein Artist-Profil und bringt kein Geld. Damit andere dich auf Spotify hören, brauchst du einen Vertrieb.
Schritt für Schritt: vom Master zum Release
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1. Verlustfreien Master fertigstellen
Spotify bevorzugt FLAC, WAV geht auch. Mindestens 44,1 kHz, Stereo, in der nativen Bittiefe — 24 Bit, wenn dein Master 24 Bit hat, 16 Bit nur, wenn es nichts Besseres gibt. Nicht vorher heruntersampeln. Spotify normalisiert auf −14 LUFS und empfiehlt True Peaks unter −1 dBTP (unter −2 dBTP, wenn dein Master lauter als −14 LUFS ist). Verlangt dein Vertrieb ausdrücklich WAV, halte dich an dessen Vorgabe. Schneller Check vorab: Artyfile Mastering.
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2. Quadratisches Cover vorbereiten
Spotify nimmt JPG, PNG oder TIFF im Format 1:1, zwischen 640 und 10.000 px, sRGB und bittet, Bilder nicht hochzuskalieren. Die meisten Vertriebe wollen 3000 × 3000 px — gestalte gleich in dieser Größe und prüf die Regeln deines Vertriebs zu Text, Logos und URLs im Cover.
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3. Metadaten sauber anlegen
Artist-Name bei jedem Release exakt gleich schreiben, alle Beteiligten mit eigener Rolle eintragen (Feature, Produzent, Komponist, Texter), keine Namen oder Zusätze im Songtitel, explizite Songs als „explicit“ markieren. Keyword-Namen wie „Sleep Music“ lässt Spotify nicht zu. Korrekturen nach dem Release laufen über den Vertrieb — also lieber zweimal prüfen.
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4. Vertrieb wählen und hochladen
Audio, Cover und Metadaten beim Vertrieb hochladen, Plattformen und Länder auswählen. Manche Vertriebe prüfen Releases vor der Auslieferung — kuratierte Anbieter wie Artyfile hören jeden Track an.
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5. Release-Datum mindestens 7 Tage später setzen
Laut Spotify kann die Auslieferung ein paar Tage dauern, deshalb empfiehlt Spotify ein Datum mindestens 7 Tage im Voraus. Wer 7+ Tage vorher pitcht, landet außerdem im Release Radar seiner Follower. Viele Artists planen 3–4 Wochen ein, um Zeit für Promo zu haben.
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6. Spotify for Artists beanspruchen
Ist dein Vertrieb ein von Spotify empfohlener Anbieter, kannst du den Zugang darüber anfragen. Sonst beanspruchst du dein Profil direkt bei Spotify for Artists mit Links zu Website oder Social Media — Spotify prüft das manuell, das kann ein paar Tage dauern. Vor dem ersten Release geht es auch über deinen Artist-Link und die UPC/EAN des kommenden Releases, die du vom Vertrieb bekommst.
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7. Einen Song bei der Redaktion pitchen
In Spotify for Artists unter Musik › Demnächst pitchst du einen unveröffentlichten Song auf einmal. Ist er live, geht kein Pitch mehr. Eine Playlist-Platzierung ist nicht garantiert — der Release Radar deiner Follower schon, wenn du 7+ Tage vorher pitchst.
Was kostet es, Musik auf Spotify zu veröffentlichen?
Spotify verlangt von Artists nichts. Kosten entstehen beim Vertrieb, und zwar in vier Modellen. Preise laut den offiziellen Seiten der Anbieter, Stand Oktober 2026:
| Modell | Beispiel | Einmalig | Jedes Jahr | Provision | Wenn du nicht mehr zahlst |
|---|---|---|---|---|---|
| Kostenlos + Provision | RouteNote Free | 0 $ | 0 $ | Du behältst 85 % | Nichts zu kündigen |
| Abo | DistroKid Musician | 24,99 $/Jahr | 24,99 $ | 0 % | Releases können entfernt werden, außer du kaufst pro Release das Add-on „Leave a Legacy“ (laut RouteNote 29 $ pro Single) |
| Pro Release + Provision | CD Baby | 9,99 $ pro Single | 0 $ | CD Baby behält 9 % | Nichts zu kündigen |
| Pro Release + Provision | Soundrop | 4,99 $ pro Track | 0 $ | Soundrop behält 15 % | Nichts zu kündigen |
| Pro Release + Verlängerung | RouteNote Premium | 10 $ pro Single | 9,99 $ pro Release ab Jahr 2 | 0 % | Verlängerungsgebühr pro Release |
| Kuratiert, einmalig + Provision | Artyfile | 9,90 € pro Track (39 € für bis zu 10) | 0 € | 15 % nur auf Erlöse, die Artyfile erzielt | Nichts — deine Musik bleibt online |
Was am günstigsten ist, hängt von dir ab. Willst du nur auf Spotify und vorab nichts zahlen, ist ein Gratis-Tarif am Anfang am billigsten. Veröffentlichst du viel und verdienst gut, gewinnt meist ein Abo ohne Provision. Bringst du wenige Songs raus, die jahrelang ohne Rechnung online bleiben sollen, gewinnt die Einmalgebühr. Wo die Grenze liegt, zeigt kostenloser Musikvertrieb im Check; die 5-Jahres-Rechnung steht bei den Preisen.
Wo Artyfile ins Bild passt
Artyfile ist eine Option auf dieser Liste — gebaut für Artists, deren Musik ihnen gehören und online bleiben soll. Die Fakten:
- ✓9,90 € pro Track oder 39 € für bis zu 10 Tracks, einmalig. Kein Abo, keine Verlängerung. Die Bewerbung ist kostenlos; du zahlst erst nach der A&R-Annahme.
- ✓Du behältst 100 % deiner Master-Rechte. Nur die Streaming-Distribution läuft exklusiv über Artyfile, solange ein Track aktiv ist.
- ✓15 % Provision nur auf Erlöse, die Artyfile erzielt; du bekommst 85 %. Songwriting und Publishing bleiben unberührt.
- ✓Du wählst die Kanäle: 150+ Plattformen inklusive Spotify und Apple Music, Artyfile Stream (Hi-Fi, 0,03–0,20 € pro Stream) und ein Sync-Marktplatz für Film, TV und Werbung.
- ✓Kuratiert: Ein Mensch hört jeden Track. KI-generierte Musik nehmen wir nicht an (warum).
Ehrlich gesagt: Artyfile ist nicht der billigste Weg, einen Song auf Spotify zu bringen. RouteNote Free kostet vorab nichts, DistroKid nimmt keine Provision. Artyfile lohnt sich, wenn du zusätzlich Sync-Platzierungen, höhere Pro-Stream-Erlöse auf Artyfile Stream, optionale Fan Limited Editions und einen Katalog willst, der nie wegen einer offenen Rechnung offline geht.
Häufige Fragen zum Hochladen auf Spotify
Kann ich Musik kostenlos auf Spotify hochladen?
Nicht direkt. Spotify nimmt keine Uploads von Artists an und verweist auf Vertriebe. Einige, etwa RouteNote Free, kosten vorab nichts und behalten dafür einen Teil deiner Einnahmen (bei RouteNote 15 %).
Was kostet es, einen Song auf Spotify hochzuladen?
Spotify selbst nichts. Ein Vertrieb kostet je nach Anbieter 0 $ plus Provision, rund 24 € im Jahr im Abo oder eine Einmalgebühr von etwa 5–10 $ pro Single (Stand Oktober 2026). Artyfile verlangt einmalig 9,90 € plus 15 % nur auf Erlöse, die Artyfile erzielt.
Wie lange dauert es, bis mein Song auf Spotify ist?
Laut Spotify kann die Auslieferung ein paar Tage dauern; empfohlen wird ein Release-Datum mindestens 7 Tage im Voraus. Mit Pitch und Promo solltest du 3–4 Wochen einplanen.
Welches Dateiformat braucht Spotify?
Spotify bevorzugt FLAC und akzeptiert WAV: Stereo, mindestens 44,1 kHz, in der nativen Bittiefe deines Masters. Das genaue Upload-Format gibt dein Vertrieb vor.
Welche Größe muss das Spotify-Cover haben?
Quadratisch (1:1), JPG, PNG oder TIFF, zwischen 640 und 10.000 px, sRGB. Die meisten Vertriebe verlangen 3000 × 3000 px.
Sind lokale Dateien bei Spotify eine Veröffentlichung?
Nein. Lokale Dateien spielen nur von deinem eigenen Gerät. Sie sind nicht im Spotify-Katalog, niemand sonst findet sie, und sie bringen keine Tantiemen.
Wie komme ich in eine Spotify-Playlist?
Pitch einen unveröffentlichten Song in Spotify for Artists, mindestens 7 Tage vor dem Release. Die Redaktion entscheidet, eine Garantie gibt es nicht. Wer dir eine garantierte redaktionelle Platzierung verkauft, verkauft dir etwas, das es nicht gibt.
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Preise: 9,90 € einmalig
Alle Kosten einer Veröffentlichung mit Artyfile auf einer Seite, plus 5-Jahres-Vergleich mit Abo-Vertrieben.
Kostenlos oder bezahlt?
Welche Vertriebe noch gratis sind, was dich die Provision über die Jahre kostet und wann ein bezahltes Modell besser ist.
Musikvertrieb-Vergleich nach Einsatzzweck
Sieben Anbieter mit geprüften Preisen, Kommission und Takedown-Regeln – und klarer Offenlegung, wer den Vergleich geschrieben hat.
Bring deine Musik auf Spotify — und behalt sie
Schick uns einen Track zur A&R-Prüfung. Passt er, zahlst du einmal 9,90 €, behältst 100 % deines Masters und entscheidest, wo er läuft — Spotify inklusive.
- Spotify — Musik auf Spotify bringen
- Spotify for Artists — Empfohlene Anbieter
- Spotify — Audio-Dateiformate
- Spotify — Lautheitsnormalisierung
- Spotify — Anforderungen an Cover
- Spotify — Metadaten-Richtlinien
- Spotify — Zugang zu Spotify for Artists
- Spotify — Musik bei Playlist-Redaktionen pitchen
- Spotify — Lokale Dateien
- DistroKid — Preise
- RouteNote — Free vs. Premium (Juli 2026)
- RouteNote Radar — Was passiert, wenn du DistroKid nicht mehr zahlst?
- CD Baby — Kosten
- Soundrop — Preise